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Faust - im Visier des
Geheimdienstes
Dr. Faustus (1480-1540)
Quellentexte und Indizien
Münchner Asphalt Fledermaus & Cie. Autor
Die Hexenbulle König Ludwigs des Frommen

Dr. Faustus (1480-1540) - Quellentexte und Indizien

Die Rechte der Verwertung sind frei.

Johann Georg Faust wurde um 1480 in Knittlingen geboren, er starb um 1540 im Breisgau in der Nähe von Staufen eines gewaltsamen Todes.
Die wenigen wissenschaftlich anerkannten Quellentexte zu seiner Person wissen immerhin soviel Interessantes zu erzählen, dass man unbedingt mehr über Faust erfahren möchte. Hilfreich sind auch einige der Texte, die als Indizien gelten. Doch alles, was über diese neun Quellentexte und wenigen Indizien hinaus als weiterer Beweis für seine Existenz und seine Lebensumstände nachgereicht wurde, hat sich als Spekulation entpuppt. Was wiederum nicht bedeutet, dass die Quellentexte ein festes Fundament an Erkenntnissen über Faust darstellen, im Gegenteil, über die Aussagen der Quellentexte wird heftig diskutiert.

Die wissenschaftlich anerkannten Quellentexte:
Quellentexte erfüllen jene Kriterien, um seitens der Wissenschaft als Zeugnisse dafür anerkannt zu werden, dass Faust tatsächlich gelebt hat.

Brief des Johannes Trithemius (Abt bei St.Jakob in Würzburg) an Johann Virdung (Mathematiker in Hassfurt und Hofastrologe zu Heidelberg), 20. 08. 1507
Jener Mensch, über welchen du mir schreibst, Georg Sabellicus, welcher sich den Fürst der Nekromanten zu nennen wagte, ist ein Landstreicher, leerer Schwätzer und betrügerischer Strolch, würdig ausgepeitscht zu werden, damit er nicht ferner mehr öffentlich verabscheuungswürdige und der heiligen Kirche feindliche Dinge zu lehren wage. Denn was sind die Titel, welche er sich anmaßt, anders als Anzeichen des dümmsten und unsinnigsten Geistes, welcher zeigt, dass er ein Narr und kein Philosoph ist? So machte er sich folgenden ihm konvenierenden Titel zurecht: Magister Georg Sabellicus (Nachkomme der Sabiner, italischer Volkstamm, der Weissagungen gerühmt), Faust der Jüngere, Quellbrunn der Nekromanten (Weissagung mit Hilfe herauf beschworener Toter), Astrolog, Zweiter der Magie, Chiromant (Handliniendeuter), Aeromant (Wahrsagung mit Hilfe von Lufterscheinungen), Pyromant (Wahrsagung aus dem Verhalten von (Opfer-) Feuer), Zweiter in der Hydromantie (Zukunftsdeutung aus Erscheinungen in und auf glänzendem Wasser). – Siehe die törichte Verwegenheit des Menschen; welcher Wahnsinn gehört dazu, sich die Quelle der Nekromantie zu nennen! Wer in Wahrheit in allen guten Wissenschaften unwissend ist, hätte sich lieber einen Narren denn einen Magister nennen sollen. Aber mir ist seine Nichtswürdigkeit nicht unbekannt. Als ich im vorigen Jahre aus der Mark Brandenburg zurückkehrte, traf ich diesen Menschen in der Nähe der Stadt Gelnhausen an, woselbst man mir in der Herberge viele von ihm mit großer Frechheit ausgeführte Nichtsnutzigkeiten erzählte. Als er von meiner Anwesenheit hörte, floh er alsbald aus der Herberge und konnte von niemand überredet werden, sich mir vorzustellen.
Wir erinnern uns auch, dass er uns durch einen Bürger die schriftliche Aufzeichnung seiner Torheit, welche er dir gab, überschickte.
In jener Stadt erzählten mir Geistliche, er habe in Gegenwart vieler gesagt, dass er ein so großes Wissen und Gedächtnis aller Weisheit erreicht habe, dass, wenn alle Werke von Plato und Aristoteles samt all‚ ihrer Philosophie durchaus aus der Menschen Gedächtnis verloren gegangen wären, er sie wie ein zweiter Hebräer Esra durch sein Genie sämtlich und vorzüglicher als vorher wieder herstellen wolle. Als ich mich später in Speier befand, kam er nach Würzburg und soll sich in gleicher Eitelkeit gerühmt haben, dass die Wunder unseres Erlösers Christi nicht anstaunenswert seien; er könne alles tun, was Christus getan habe, so oft und wann er wolle. In den Fasten diese Jahres kam er nach Kreuznach, wo er sich in gleicher großsprecherischer Weise ganz gewaltiger Dinge rühmte und sagte, dass er in der Alchemie von allen, die je gewesen, der Vollkommenste sei und wisse und könne, was nur die Leute wünschten. Während dieser Zeit war die Schulmeisterstelle in gedachter Stadt unbesetzt, welche ihm auf Verwendung von Franz von Sickingen, dem Amtmann deines Fürsten, einem nach mystischen Dingen überaus gierigen Manne, übertragen wurde. Aber bald darauf begann er mit den Knaben die schändlichste Unzucht zu treiben und entfloh, als die Sache ans Licht kam, der ihm drohenden Strafe. Das ist es, was mir nach dem sichersten Zeugnis von jenem Menschen fest steht, dessen Ankunft du mit so großem Verlangen erwartest.

Am 3. Oktober 1513 schreibt Conradus Mutianus (Humanist und Privatgelehrter zu Gotha) an Heinrich Urbanus (Hofmeister, d. h. Verwalter, der Besitzungen des Klosters Georgenthal in Erfurt):
Vor acht Tagen kam ein Chiromant nach Erfurt, namens Georgius Faustus Helmitheus Hedelbergensis, ein bloßer Prahler und Narr. Seine Kunst, wie die aller Wahrsager, ist eitel und eine solche Physiognomie leichter als eine Wasserspinne. Die Menge staunt. Gegen ihn sollten sich die Theologen erheben, statt dass sie den Philosophen Reuchlin wegen seines „Augenspiegel“ (gelehrte Streitschrift gegen die beabsichtigte Verbrennung rabbinischer Schriften) zu vernichten suchen. Ich hörte ihn im Wirtshaus schwatzen; ich habe seine Anmaßung nicht gestraft; was kümmert mich fremde Torheit?

Eintrag des Kammermeisters Muller im Rechnungsbuch des Fürstbischofs Georg III. von Bamberg am 12. 2. 1520
Item X (zehn) Gulden geben vnd geschenckt Doctor Faustus ph(ilosoph)o zuvererung hat m(einem) g(nedigen) herren ein nativitet (Lebenshoroskop nach Geburtsstunde) oder Indicium (Weissagung) gemacht, zalt am Sontag nach stolastice Jussit R(everendissi)mus.

Ratsprotokoll von Ingolstadt, 17. 6. 1528
Anheut mitwoch nach Viti anno 1528 dem warsager soll befolchen werden, dz er zu der stat ausziech und seinen pfennig anderswo verzer.
Am mitwoch nach Viti anno 1528. Ist ainem der sich genant Doctor Jörg Faustus von Haidlberg gesagt, dz er seinen pfennig anderswo verzer, und hat angelobt, solche eruordnung für die obrigkeiht nit zu anthen noch zu äffern.

Eintragung des Rebdorfer Priors Kilian Leib in das Wettertagebuch, Juli 1528
Georgius Faustus helmstet, sagte am 5. Juni: wann Sonne und Jupiter im gleichen Grad eines Sternzeichen stehen, dann werden Propheten geboren (vielleicht wie seinesgleichen). Er versicherte, dass er Komtur oder Lehrer eines kleinen Ordenshauses der Johanniter an der Grenze Kärntens gelegen sei, namens Hallestein.

Ratsbeschluss der Stadt Nürnberg, 1532
Doctor Fausto, dem grossen Sodomitten und Nigromantico zu furr, glait ablainen. Burg(ermeister) Ju(ni)or.
(… zu Fürth, Geleit ablehnen. Geleit: Bewaffneter Reiseschutz)

Brief des Joachim Camerarius (Professor in Tübingen, Freund des Phillip Melanchthon) an Daniel Stibarius (Domherr in Würzburg), 13. 8. 1536
Vor den Nonen (diesen Monat, vor kurzem) habe ich eine sehr traurige Nacht verbracht, als Luna im Sternbild der Fische zu Mars in Opposition stand. Dein Faust nämlich veranlasst mich, dass es beliebt, mit dir das zu erörtern; wenn er dich doch lieber ein bisschen von dieser Kunst gelehrt haben möchte, die er mit etwas Wind des nichtigsten Aberglaubens aufgeblasen, oder ich weiß nicht welcher Gaukelei aufrechterhalten haben möchte. Aber was sagt uns jener endlich? Und was noch? Ich weiß nämlich, dass du dich sorgfältig nach allem erkundigt hast. Siegt der Kaiser? So muß es freilich geschehen.

Philipp Begardi (Stadtarzt in Worms) im Kapitel über ungelehrte und trughaftige Ärzte in seinem „Index sanitatis“, dem „Zeyger der gesundtheyt“, Worms 1539
Es wirt noch eyn namhafftiger dappferer mann erfunden: ich wolt aber doch seinen namen nit genent haben, so will er auch nit verborgen sein, noch vnbekannt. Dann er ist vor etlichen jaren vast durch alle landtschafft, Fürstenthuomb vnnd Königreich gezogen, seinen namen jederman selbst bekannt gemacht, vnd seine grosse kunst, nit alleyn der arztnei, sonder auch Chiromancei, Nigramancei, Visionomei, Visiones imm Christal, vnd dergleichen mer künst, sich höchlich berümpt. Vnd auch nit alleyn berümpt, sondern sich auch eynen berümpten vnd erfarnen meyster bekant vnnd geschrieben. Hat auch selbs bekant, vnd nit geleugknet, dass er sei, vnnd heyß Faustus, domit sich geschriben Philosophum Philosophorum etc. Wie vil aber mir geklagt haben, dass sie von jm seind betrogen worden, deren ist eyn grosse zal gewesen. Nuon sein verheyssen ware auch groß, wie des Tessali (großsprecherischer Wanderarzt im alten Griechenland): dergleichen sein rhuom, wie auch des Theophrasti (Paracelsus, 1493 - 1541): aber die that, wie ich noch vernimm, vast kleyn vnd betrüglich erfunden: doch hat er sich imm gelt nehmen, oder empfahen – das ich auch recht red – nit gesaumpt, vnd nachmals auch imm abzugk, er hat, wie ich beracht, vil mit den ferßen gesegnet. Aber was soll man nuon darzuothuon, hin ist hin, ich wil es jetzt auch do bei lassen, luog du weiter, was du zuschicken hast.

Brief des Philipp von Hutten, 15. 1. 1540
Hie habt ihr von allen Gubernationen ein wenig, damit ihr sehet, dass wir hie in Venezola nicht allein bißher unglücklich gewest sein, diese alle obgemelte Armata verdorben seind jnnerhalb 3. Monathe, vor und nach uns zu Sevilla ausgefahren, dass ich bekennen muß, dass es der Philosophus Faustus schier troffen hat (Horoskop für die Reise), dann wir ein fast bößes Jahr antroffen haben, aber Gott hab Lob ist uns fast unter allen andern am besten gangen.
(Venezola, Venezuela; bedeutet: Kleinvenedig, abgeleitet von einem indianischen Küstendorf auf Pfählen)

Ein heimlicher Quellentext
Unter den nachfolgenden Indizien findet sich der sogenannte Manlius-Text.
Nachdem Manlius der einzige ist, der uns über die Vorgänge bei Fausts Tod berichtet, er sich zudem auf den Zeitzeugen Phillip Melanchthon beruft, nahm ich, um den Ausagewert des Textes zu klären, Kontakt zu verschiedenen Forschungsstellen auf.
Alexander Bartmuß von der Manlius-Forschung: "Wir wissen auf Grund von Vergleichen, M.hat Melanchthon wahrheitsgetreu wiedergegeben. M. versuchte aus den Ausführungen seines Lehrers Melanchthon keineswegs eine Art Kurzbiographie des Dr. Faustus zu fertigen, Melanchthon verwies bei seinen Vorträgen gelegentlich auf Faust und M. setzte etwa fünf dessen lehrhafter Beispiele kommentarlos untereinander."
Und Heinz Scheible, Herausgeber von "Melanchthons Briefwechsel-die Regesten":
"Der Manlius-Text wird von der Melanchthon-Forschung nicht angefochten."


Indizien

Martin Luther in seinen Reden bei Tisch, nach 1530 bzw. im Juni / Juli 1537
Da vber Tisch zu abends eines Schwartzkünstlers Faustus genant gedacht ward, saget Doctor Martinus ernstlich, der Teufel gebraucht der zeuberer dienst wider mich nicht, hette er mir gekont vnd vermocht schaden zu thun, er hette es lange gethan. Er hat mich wol offtmals schon bey dem kopff gehabt, aber er hat mich dennoch mussen gehen lassen. Multa dicebant de Fausto, welcher den Teufel seynen schwoger hies, und hat sich lassen horen, wen ich, Martin Luther, ihm nur die handt gereycht hette, wolt er mich vorterbet haben; aber ich wolde in nicht geschawet haben.

Johannes Manlius, ein Schüler Philipp Melanchthons in Wittenberg, gibt 1563, drei Jahre nach Melanchthons Tod, die „Locorum communium Collectanea“ in Druck.
„Schöne ordentliche Aufteilung“ heißt die deutsche Übersetzung, die 1565 auf den Markt kommt.
In einem Kapitel notiert er, was er als Student in Wittenberg von Melanchthon über Faust erfuhr.
„Ich hab einen gekennet / mit nammen Faustus von Kundling – ist ein kleines stettlein / nicht weit von meinem Vatterland, derselbige da er zu Crockaw in die Schul gieng / da hatte er die Zauberey gelernet / wie man sie dann vor zeiten an dem ort sehr gebraucht / auch öffentlich solche kunst geleeret hat. Er gieng hin vnd wider allenthalben / vnd sagte viel verborgene ding. Er wolt eins mals zu Venedig ein schawspiel anrichten / vnd sagte / er wollte hinauff inn Himmel fliegen. Alsbald füret in der Teuffel hinweg / vnd hat jn dermassen zermartert vnd zerstossen / das er / da er wider auff die Erden kam / vor todt da lag / Doch ist er das mal nicht gestorben.
Vor wenig jaren ist derselbige Johannes Faustus / den tag vor seinem letzten ende / in einem Dorff in Wirtenberger landt gantz trawrig gesessen. Der Wirt fragt jn / Wie es keme / das er doch sonsten nicht pflegte – dann er war sonsten gar ein vnuerschämbter Vnflat / vnnd fürete gar uberauß ein bübisch leben / also / das er etliche mal schier vmbkommen were von wegen seiner grossen Hurerey. Da hat er zum Wirt gesagt: So er etwas in der nacht hören würde solt er nicht erschrecken. Vmb Mitternacht ist im Hause ein grosses getümmel worden. Des morgens wolte der Fausti nicht auffstehen. Vnd als es schier auff den Mittag kam / hat der Wirt etliche Menner zu jm genommen / vnd ist inn die Schlaffkammern gangen / darinn er gelegen ist / da ist er neben dem Bette todt gelegen gefunden / vnd hatte jm der teuffel dz angesicht auff den Rücken gedrehet / Bey seinem leben hatte er zween Hund mit jhm lauffen / die waren Teuffelen. Gleich wie der Vnflat / der das Büchlein geschrieben hat von der vergeblichkeit der künste (Wissenschaften) / der hatte auch allweg einen Hund mit jm lauffen / der war der Teuffel.
Derselbige Faustus ist zu Wittenberg entrunnen / als der fromme vnd löbliche Fürst Hertzog Johannes hette befehl getan / das man jn fangen sollte. Deßgleichen ist er zu Nürnberg auch entrunnen. Als er vbers Mittagsmahl saß / ist jm heiß worden / vnd er ist von stundan auffgestanden / vnd hat den Wirt bezalt / was er jhm schüldig war / vnd ist daruon gegangen. Vnd als er kaum ist fürs thor kommen / waren Stadtknecht kommen / vnd hatten nach jhm gefraget.
Derselbige Faustus der Zeuberer / vnnd ungeheurig Thier / vnd stinkend heimlich Gemach (Zimmer) des Teuffels / rhümete vnuerschemet / das alle Siege / die Keyserlicher Maiestet Kriegsuolck in Welschland (Ausland) gehabt hetten / die ware durch jhn mit seiner Zauberey zuwegen gebracht worden. Das ist eine erstunckene lügen / vnd nicht war. Solches sage ich aber von wegen der gemeinen jugent / auff das sie sich nicht von solchen losen Leuten verfüren vnd vberreden lassen.

1564-1566 wird die Zimmerische Chronik niedergeschrieben. Die Verfasser sind die Grafen Froben Christian und Wilhelm Werner von Zimmern sowie der Sekretär Johannes Müller.
„ …Es ist auch umb die zeit (des Reichstags zu Regensburg, 1541) der Faustus zu oder doch nit weit von Staufen, dem stettlin im Breisgew, gestorben. Der ist bei seiner zeit ein wunderbarlicher nigromanta gewest, als er bei unsern zeiten hat mögen in deutschen Landen erfunden werden, der auch sovil seltzamer hendel gehapt hat hin und wider, das sein in vil jaren nit leuchtlichen wurt vergessen werden. Ist ain alter mann worden und, wie man sagt, ellengclichen gestorben.
Vil haben allerhandt anzeigungen und vermuetungen noch vermaint, der bös gaist, den er in seinen lebzeiten nur sein schwager genannt, habe ine umbbracht. Die büecher, die er verlasen, sein dem herren von Staufen, in dessen herrschaft er abgangen, zu handen worden, darumb doch hernach vil leut haben geworben und daran meins erachtens ein sorgclichen und unglückhaftigen schatz und gabe begehrt. Den münchen zu Lüxhaim (nahe dem Ursprung der Mosel; heute: Luxeuil,) im Wassichin hat er ain gespenst in das closter verbannet, desen sie in vil jahren nit haben künden abkommen. Vnd sie wunderbarlich hat Molestiert. Allain der Vrsach, das sie Ine einsmals nit haben wellen vbernacht behalten. Darumb hat Er Inen den Vnruebigen gast geschafft. Zu gleich wie man sagt, das dem Vorigen Apt Von S:Diesenberg Auch Ain sollichs gespenst. Von ainem Neidigen Varenden schueler. Seye Zu gerusst vnnd Angehenckt worden.
Das aber die praktik solcher Kunst nit allain gottlos, sonder zum höchsten sorgclich, das ist unlaugenbar, dann sich das in der erfarnus beweist, und wissen, wie es dem weitberüempten schwarzkünstler, dem Fausto, ergangen. Derselbig ist nach vilen wunderbarlichen sachen, die er bei seinem leben geiebt, darvon auch ain besonderer tractat wer zu machen, letzstlich in der herrschaft Staufen im Preisgew in großem alter vom bösen gaist umbgebracht worden.“

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